SEX TRANCE BIZARRE

Die Reihe SEX TRANCE BIZARRE ist von März 1999 bis Herbst 2003 erschienen, mit der Nummer 28 wurde sie beendet. Anfangs waren wir besorgt, dass die Partygäste von der Kamera verschreckt würden, durften aber mit Erstaunen feststellen, dass viele gerade dadurch erst "richtig in die Gänge kamen". Alle eingefangenen Situationen sind nicht gestellt, weshalb der Untertitel dieser Serie "LIVE & AUTHENTISCH" auch immer wieder auf den Covern dazugestellt wurde. Alle Filme sind auf VHS erschienen, und nur noch teilweise erhältlich.
Die Texte sind die Cover-Rückseitentexte der jeweiligen Filme.

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1 " Live und Authentisch ! "
KitKatClub: Die mannigfaltigsten Gerüchte ranken um diesen Namen. Wer hat nicht schon einmal etwas gehört von dieser Örtlichkeit in Berlin,wo angeblich Prominenz, SM-Publikum, Techno-Jünger & Staatsdiener in hedonistischem Geiste tabulose Parties feiern.
Wie viele haben sich schon vorgenommen, sich einmal persönlich von diesem "Ort der Sünde" zu überzeugen, sich aber schließlich doch nicht getraut ? Oder sind gar an der Tür abgewiesen worden?
Diese Videoreihe beantwortet Eure Frage: "Was ist wirklich los in diesem verdammten KitKatClub ?"

Darstellerin/Actor: The extraordinary KitKat-Guests

mind.90 min. Veröffentlichung: März 1999

 
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2 " Parties für zivilisierte Leute "
Berliner Zeitung vom 11.05.1994
Berlins heißester Club ! Besonders sexy soll es im KitKatClub zugehen. Jeden Mittwoch ab 23h geht in den Räumen der Turbine "die Sau ab". Man muss bei diesem mit Trance-Musik untermalten multisexuellen Kommunikationsspektakel zwar nicht gleich nackt herumlaufen, aber laut Hausordnung soll sich hier "jeder gehen und treiben lassen, wie er möchte. Viel Spass beim CLUBBING !"


mind.90 min. Veröffentlichung: Mai 1999

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3 " Be a God & not a doG ! "
Dekadent ist jene Persönlichkeit, die genug innere Sicherheit besitzt, und es sich daher leisten kann, sich sowohl geistig ( in Phantasien ) als auch körperlich ( in Aktionen) zu exhibitio-nieren, ohne Angst haben zu müssen, ihr Gesicht zu verlieren.
Nur wer diese Sicherheit besitzt, wird die Umsetzung seiner/ihrer Phantasie in die Realität auch als lustvoll empfinden.
Im Sinne einer ent-art-eten (= nicht mehr auf die Arterhaltung beschränkten) und damit multisexuellen Kommunikation sind im KitKatClub daher keine Tabus gesetzt.

mind.90 min. Veröffentlichung: Juli 1999

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4 " Laster pflastern ihren Weg "
Die sexuelle Revolution der 90-er !
In den 60-er Jahren fand KEINE sexuelle sondern eine EMOTIONALE Revolution statt. Man kämpfte um das individuelle Recht, seine Partner ohne repressive Dogmen der "Staats-& Ehe-Institution" aussuchen zu dürfen.
In den Siebzigern war es das Verdienst der Frauenrechts-bewegung, das noch bestehende Erbe des "Macho-Kommunikationsmodells der Gesellschaft" zu entlarven,
damit in den Achtzigern eine neue Sorte "sensiblerer Mann"
entstehen konnte.
JETZT erst, in den Neunzigern, finden wirklich die ersten Anzeichen einer (multi-) sexuellen Revolution statt, weil:
die erstandene Sicherheit ( in den 50-ern), die Entscheidungs-freiheit des Einzelnen über den eigenen emotionalen Bedarf (in den 60-ern), die Ablösung der patriarchalischen Poltitik (in den 70-ern)
und die zunehmene "Domestizierung des Ur-Tiers Mann" (während der 80-er) es JETZT erlaubt, ohne weitere psychologische Konflikte einander wieder zu begegnen, um letzten Endes
selbst geheimste Abenteuer & Phantasien der tieferen Schicht doch GEMEINSAM
auszuleben !

mind.90 min. Veröffentlichung: September 1999

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" Reale Visionen "
Weil in unserer Gesellschaft trotz all ihrer Möglichkeiten (NOCH) keine Erotische Kultur besteht, (d.h. noch nicht als kreativer Anteil des Geistes erfasst wurde), existiert dieses Verhaltensproblem "Doppelmral". Wäre nicht ein "Clinton-freundliches" Gesell-schaftsbild ohne heimlichem Ventilverhalten eine anstrebens-würdige Vision für eine Gesellschaft des 3. Jahrtausends ? Könnte der KitKatClub eine Keimzelle einer neuen Gesellschaft mit hedonistischen Inhalten sein ?

mind.90 min. Veröffentlichung: November 1999

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6 " Süßer die Glocken nie klingen "

mind.90 min. Veröffentlichung: Januar 2000

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7 " Masters und Slaves "
"Ultimatives Ziel der KitKatClub-Strategie ist es, einen Zivilisations-prozeß voranzutreiben, der Alltagsräume sicher für die Ausübung von Sexualität macht. Dabei geht es dem KitKat-Team mittelfristig darum, das gesamte Berlin in eine sexuell-befreite Zone und in einen stimulierenden Kunstraum zu verwandeln. Der Club soll zu einem emotionalen Kraftwerk werden, das die revolutionäre Euphorie der Friedlichen Revolution von 1989 weiter anreichert & mit Hilfe der modernen Massenmedien und des Tourismus auf andere Regionen der Welt überträgt, um dort für weitere Durchbrüche der anti-atavistischen Freiheitsrevolution zu sorgen !"
(atavistisch: in Gefühlen, Gedanken, etc. einem früheren, primitiven Menschheitsstadium entsprechend )

mind.90 min. Veröffentlichung: März 2000

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8 " Carmen - die singende Domina "

Der ordinäre Verstand führt immer einen sachlichen "vorurteils-losen" Diskurs, in welchem die verschiedensten Aspekte der Sexualität und ihrer Darstellung mit umfassendem Anspruch behandelt werden, wo vielleicht die Feststellung genügt hätte, dass es doch um nichts anderes geht als das Suchen nach jenem erotischen Impuls, von dem wir hoffen, dass er uns beim Anblick eines nackten Körpers doch noch, trotz aller Aussichtslosigkeit durchzucken wird. WAS DENN SONST ?

mind.90 min. Veröffentlichung: Mai 2000

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9 " KitKatClub @ CSD "
History: Der CSD erinnert an den ersten erfolgreichen Widerstand gegen eine schikanöse Polizeirazzia in einer Schwulenbar in Manhattan am 28. Juni 1969.
Der Triumph über die Polizei wurde zum Zündfunken für schwul-lesbisches Selbstbewußtsein, das seitdem jedes Jahr an diesem "Feiertag" demonstriert wird.

mind.90 min. Veröffentlichung: Juli 2000

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10 " Berlin by night "

mind.90 min. Veröffentlichung: September 2000

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11 " A kind of paradise "

mind.120 min. Veröffentlichung: November 2000

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12 " Different Parties "
Beeinflußt von der Atmosphäre der SUNRISE-Beach-Parties Ende der 80-Jahre in GOA, den sexuellen Austausch-möglichkeiten vorherrschend in diversen SM-Clubs (z.B. RotKreuz-Club in Berlin) & eigenen Vorstellungen umsetzbarer Konditionen für eine ideale Kommunikation, entstand die Idee einer vielschichtigen, kombi-nationsreichen PARTY mit gesamtsinnlichem & multisexuellem Schwerpunkt in zeitgerechtem "Outfit". D.h. während z.B. in normalen Techno-Clubs der Schwerpunkt ausschließlich im Musikgenuß liegt, konsumiert von einer geschlechtlich neutralen (weil meist jüngeren) Szene im Standard-Outlook, fusioniert der KitKatClub Optik, Akustik. erwachsene "Erlebnis"-politik, jung & alt, Klasse & Rasse etc.

Einziges Auswahlkriterium : Der Wille zu "internationalem Grund-Attitude" ! D.h. Autismus ist in keinem Fall geduldet (wenn jemand unbedingt den Proll, den Türken, den Macho, die Feministin etc. raushängen lassen will) ist er im KitKat nicht willkommen. Auch wer nicht mehr HerrIn seiner Lage ist & damit als Kommunika-tionspartner ausscheidet (besoffen, verpeilt, Übergriffe à la Antatschen etc.), wird gnadenlos verabschiedet !

Die Eintrittspolitik wird meistens von Frauen bestimmt, um Attrak-tivität der Besucher zu gewährleisten, damit nicht ein "Aber mein Kumpel ist doch okay"- Attitude einkehrt. Selbst Fetish-Outfit ist keine Garantie für Einlaß, nur das persönliche Wesen überzeugt!

mind.120 min. Veröffentlichung: Dezember 2000

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13 " INSOMNIA - Schlaflosigkeit in Berlin "
Unseren Aktivitäten liegt ein Bild vom Menschen zugrunde, das dem Mitleid mit dem Menschen ebenso fernsteht wie dem Ekel an ihm.Wir begreifen den Menschen vielmehr als ein mindestens zweipoliges Geschöpf, das die komplexe Instinktausstattung des hochentwickelten Säugetiers mit einer abstrakten, nur ihm eigenen Rationalität verbindet, die ihm u.a. die Fähigkeit verleiht, vom eigenen Sein Abstand zu nehmen und sich selbst zum Objekt eines analysierenden Denkens zu machen. Wir empfinden hohen Respekt vor diesem Wesen, das immer dazu verdammt sein wird, mehr Fragen zu stellen als Antworten geben zu können.
Der Weg, den der Mensch in seiner Geschichte zurückgelegt hat, war deshalb zumeist ein tastendes Suchen in einem weithin unbekannten Gelände, bei dem schreckliche Katastrophen und peinliche Verirrungen nicht ausbleiben konnten.
Die Größe & Tragik des Menschen liegt aber gerade darin, daß er ein vielschichtiges, buntschillerndes Möglichkeitswesen ist,
welches durch den irreversiblen Charakter der Zeit und seine Sterblichkeit stets dazu verdammt bleiben wird, am Ende weniger gewesen zu sein, als es in einer zeitenthobenen Idealwelt hätte werden können.

mind.120 min. Veröffentlichung: Januar 2001

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14 " Live & Authentisch "
Aus dem kleinen Laden im "finstersten" Kreuzberg hinein in das "Haus am Platz", ins Metropol; dieser Film gewährt Euch
einen Einblick zur Eröffnungsparty !

mind.120 min. Veröffentlichung: März 2001

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15 " Isabell Golden-Party "
Das INSOMIA-TEAM lädt ein zur Porno-Party ,mit Isabel Golden !
"Diese Party ist nicht zu empfehlen für Leute, die das Kameralicht scheuen, weil sie in die Politik gehen wollen, sowie Doppelmoralisten, die sich an Pornos aufgeilen aber in der Öffentlichkeit Pornografie verurteilen !" (Auszug a.d. Flyer)

mind.120 min. Veröffentlichung: Mai 2001

 
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16 " Klinik-Party "
House-Ordnung:
Laßt Euch gehn & laßt Euch treiben,
jedoch achtet: And`ren nichts verleiden !
Deshalb, wollt Ihr Action, etwas tun,
laßt erst mal Eure Hände ruhn.
Schaut, was es zu sehen gibt,
und FRAGT, was den Akteuren liegt !

mind.120 min. - Veröffentlichung: Juli 2001

 
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17 " Pigs show off "
Ohne den Geist der Freiheit, der das Leben in Berlin nach wie vor prägt, wäre das Experiment KitKatClub niemals möglich gewesen. Während sich die Metropole dem Club als Entfaltungsraum zur Verfügung stellt, ist es unser Anliegen, RUF & REALITÄT Berlins als FREIESTE STADT der WELT mit Leben zu erfüllen !

mind.120 min. Veröffentlichung: September 2001

 
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18 " Heiter weiter ... "

mind.120 min. Veröffentlichung: Dezember 2001

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19 " Venus Bizarre "

mind.90 min. Veröffentlichung: Januar 2002

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20 " X-Mas "

mind.120 min. Veröffentlichung: März 2002

 
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21 " Uniform-Party "
Verwandeln, verzaubern, verführen ...

mind.120 min. Veröffentlichung: April 2002

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22 " Warum Berlin immer eine Reise wert ist "
Wir wünschen uns eine gesellschaftliche Einbindung einer Idee der Erotischen Kultur, denn bis jetzt besteht nur EROTIK ( als Schmuddelecke für die, "die es nötig haben") oder KULTUR (abstrahiert und enterotisiert, für die, die`s nicht nötig haben).
Erst, wenn ein Thema wie Erotische Kultur von anerkannten Künstlern und Medienmachern reflektiert werden wird, kann man auf gesellschaftliche Akzeptanz hoffen. Diese werden sich aber erst dann melden, wenn sie keine Angst mehr haben müssen von ihren Auftraggebern entsubventioniert oder thematisch abgelehnt zu werden, dabei gibt es gar kein MENSCHLICHERES und psychologischeres Thema als SEXUALITÄT !

mind.120 min. Veröffentlichung: Juni 2002

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23 " Justine "

mind.120 min. Veröffentlichung: Juli 2002

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24 " Nieder mit der Doppelmoral "
Weil Sexualität ein Urbaustein der Persönlichkeitsentwicklung ist, setzen wir uns ein für eine erotische Lebenskultur.

mind.120 min. Veröffentlichung: Oktober 2002

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25 " Wehe, wenn sie losgelassen ... "

mind.120 min. Veröffentlichung: Dezember 2002

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26 " Clowns show off ! "

mind.120 min. Veröffentlichung: Februar 2003

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27 " Clowns show off - Part II "
Wir betrachten den KitKatClub als ein gesellschaftspolitisches
Experimentierfeld, das einen in vielerlei Hinsicht erforderlichen
Mentalitätswandel unterstützen soll, indem dem einzelnen Menschen die Möglichkeit eröffnet wird, zu einem hoch-integrierten Multipersönlichkeitssystem heranzureifen, welches spielerisch mit einer Vielzahl widersprüchlicher Identitäten umgehen kann, und daher kein Bedürfnis mehr verspürt, Identitätskonflikte mit Gewalt auszutragen.

- mind.120 min. Veröffentlichung: April 2003


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